{"id":325,"date":"2025-02-03T06:43:20","date_gmt":"2025-02-03T06:43:20","guid":{"rendered":"https:\/\/addictionawareness.de\/?p=325"},"modified":"2025-02-03T06:43:20","modified_gmt":"2025-02-03T06:43:20","slug":"day-79","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/addictionawareness.de\/?p=325","title":{"rendered":"Day 79"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich f\u00fcge hier mal meine stats der letzten Woche ein. Mensch, es fehlten nur 50 Meter&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"459\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-459x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-326\" srcset=\"https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-459x1024.jpg 459w, https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-135x300.jpg 135w, https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-768x1712.jpg 768w, https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-689x1536.jpg 689w, https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness-919x2048.jpg 919w, https:\/\/addictionawareness.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot_20250203_045957_Mi-Fitness.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute morgen habe ich mein workout mit Gewichten gemacht und aktuell (7.30 Uhr) 6478 Schritte gemacht. Es ist Minus 6 Grad draussen, chilly. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Woche m\u00f6chte ich mich der Linken widmen, bzw. dem, was von ihr \u00fcbriggeblieben ist, um dann sanft auf das B\u00fcndnis Sarah Wagenknecht und ihrem Oscar in der Tonne umzuschwenken. Ich schau mal, ob ich damit eine Woche f\u00fcllen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Linke war mal Z\u00fcndstoff, weil es auch eine Brandmauer gegen sie gab und weil es mal Zeiten gab, da konnte man sich sogar eine Fusion mit der SPD vorstellen. Aber alles das ist Geschichte, weil Sarah ihr Ego-Ding durchzieht und ich wei\u00df nicht, welche Rolle da der Oscar in der Tonne spielt. Die k\u00f6nnen doch nicht wirklich verheiratet sein. Aber dazu komme ich im Laufe der Woche. Heute widme ich mich ja der Linken. Und ich habe das hier auf Wikipedia gefunden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Linke<\/strong>&nbsp;(auch als&nbsp;<em>Linkspartei<\/em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Die Linken<\/em>&nbsp;bezeichnet) ist eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politische_Linke\">linke<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Demokratischer_Sozialismus\">demokratisch-sozialistische<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politische_Parteien_in_Deutschland\">Partei<\/a>&nbsp;in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>. Die Linke entstand im Juni 2007 durch Verschmelzung der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands\">SPD<\/a>-Abspaltung&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeit_%26_soziale_Gerechtigkeit_%E2%80%93_Die_Wahlalternative\">WASG<\/a><\/em>&nbsp;und der&nbsp;<em>Linkspartei PDS<\/em>. Letztere war aus der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands#Verlust_der_Vormachtstellung,_Umbenennungen\">SED<\/a>-Nachfolgepartei&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Partei_des_Demokratischen_Sozialismus\">PDS<\/a><\/em>&nbsp;hervorgegangen. Um beide Parteien aus Ost- und Westdeutschland in den Vorstandsgremien zu repr\u00e4sentieren, wurde eine bis heute beibehaltene gleichberechtigte \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Doppelspitze\">Doppelspitze<\/a>\u201c gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im aktuellen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/20._Deutscher_Bundestag\">20. Deutschen Bundestag<\/a>\u00a0war die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fraktion_Die_Linke_im_Bundestag\">Fraktion Die Linke im Bundestag<\/a>\u00a0die kleinste Fraktion bis zum 6. Dezember 2023, seit dem 2. Februar 2024 als eine von zwei\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gruppe_(Parlament)\">Gruppen<\/a>. Bis zur\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Brandenburg_2024\">Landtagswahl in Brandenburg 2024<\/a>\u00a0war Die Linke in allen ostdeutschen Landesparlamenten seit ihrer Gr\u00fcndung vertreten. In den Parlamenten der westdeutschen L\u00e4nder ist sie in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburg\">Hamburg<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freie_Hansestadt_Bremen\">Bremen<\/a>\u00a0vertreten, wobei sie in Bremen seit August 2019 in einer rot-gr\u00fcn-roten Regierung unter SPD-F\u00fchrung erstmals in einem westdeutschen Land mitregiert. In der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke_im_Europ%C3%A4ischen_Parlament_%E2%80%93_GUE\/NGL\">Die-Linke-Fraktion<\/a>\u00a0im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4isches_Parlament\">Europ\u00e4ischen Parlament<\/a>\u00a0ist sie mit zwei Abgeordneten vertreten, zudem wurde die parteilose\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carola_Rackete\">Carola Rackete<\/a>\u00a0\u00fcber die Liste der Linken gew\u00e4hlt, die ebenfalls Mitglied dieser Fraktion ist.\u00a0Mit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Schirdewan\">Martin Schirdewan<\/a>, der bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_in_Deutschland_2024\">Europawahl in Deutschland 2024<\/a>\u00a0auch Spitzenkandidat der Linkspartei war, stellt sie einen der beiden Fraktionsvorsitzenden.\u00a0Sie ist Mitglied der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Linke\">Europ\u00e4ischen Linken<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Geschichte\">Geschichte<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Die Linke<\/em>&nbsp;entstand aus der Verschmelzung der&nbsp;<em>PDS,<\/em>&nbsp;die bis 1989 unter dem Namen&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands\">Sozialistische Einheitspartei Deutschlands<\/a><\/em>&nbsp;(SED) als&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommunismus\">kommunistische<\/a>&nbsp;Staatspartei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Demokratische_Republik\">Deutschen Demokratischen Republik<\/a>&nbsp;fungierte, und der&nbsp;<em>WASG<\/em>, die 2004 regierungskritische SPD-Mitglieder und Gewerkschafter zun\u00e4chst als Verein gr\u00fcndeten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Geschichte_des_PDS-Teils\">Geschichte des PDS-Teils<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"PDS_(2005\u20132007)\">PDS (2005\u20132007)<\/h4>\n\n\n\n<p>Die PDS war aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hervorgegangen, die ihrerseits 1946 im Zuge der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwangsvereinigung_von_SPD_und_KPD_zur_SED\">Zwangsvereinigung von SPD und KPD<\/a>\u00a0in der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sowjetische_Besatzungszone\">Sowjetischen Besatzungszone<\/a>\u00a0und Berlin gegr\u00fcndet worden war. Von 1949 bis 1989 war die SED die regierende Staatspartei der DDR. W\u00e4hrend der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR\">Wendezeit<\/a>\u00a01989\/90 benannte sich die Partei zun\u00e4chst in\u00a0<em>SED-PDS<\/em>, am 4. Februar 1990 \u2013 nach Parteiaustritten von \u00fcber zwei Dritteln der Mitglieder,\u00a0weitgehendem Austausch des Spitzenpersonals und programmatischem Wandel \u2013 dann in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Partei_des_Demokratischen_Sozialismus\">Partei des Demokratischen Sozialismus<\/a>\u00a0(PDS) um. Am 17. Juli 2005 erfolgte die Umbenennung in\u00a0<em>Linkspartei.PDS.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vorsitzender der PDS wurde zun\u00e4chst&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gregor_Gysi\">Gregor Gysi<\/a>. Bei der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR am 18. M\u00e4rz 1990 erreichte sie 16,4&nbsp;%. Bei der ersten gesamtdeutschen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990\">Bundestagswahl 1990<\/a>&nbsp;kam sie auf 2,4&nbsp;%. Da Osten und Westen getrennte Wahlgebiete gebildet hatten und mit 11&nbsp;% im Osten die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde\">F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde<\/a>&nbsp;\u00fcberwunden wurde, war die PDS zun\u00e4chst mit 17 Abgeordneten vertreten. Einen Ost-Berliner&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wahlkreis\">Wahlkreis<\/a>&nbsp;hatte sie direkt gewonnen. Bei den Landtagswahlen in den neuen Bundesl\u00e4ndern&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Th%C3%BCringen\">Th\u00fcringen<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen\">Sachsen<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen-Anhalt\">Sachsen-Anhalt<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a>&nbsp;sowie in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a>&nbsp;war sie mit jeweils zwischen rund 10 und 15&nbsp;% ebenfalls erfolgreich. 1993 l\u00f6ste&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lothar_Bisky\">Lothar Bisky<\/a>&nbsp;Gysi als Vorsitzenden ab. Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1994\">Bundestagswahl 1994<\/a>&nbsp;konnte die Partei ihr Ergebnis auf 4,4&nbsp;% steigern. Da sie in Ost-Berlin vier&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Direktmandat\">Direktmandate<\/a>&nbsp;errang, zog sie erneut mit diesmal 30 Abgeordneten in den Bundestag ein. In den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern entwickelte sich die PDS zunehmend zur Volkspartei und erzielte ab Mitte der 1990er Jahre meist Wahlergebnisse von \u00fcber 20&nbsp;%. Um die Jahrtausendwende wurde sie dort teilweise zweitst\u00e4rkste Partei.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1998\">Bundestagswahl 1998<\/a>&nbsp;\u00fcberwand die Partei mit 5,1&nbsp;% erstmals die F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde und konnte Fraktionsstatus im Bundestag beanspruchen. Bisky trat 2000 vom Bundesvorsitz zur\u00fcck; Nachfolgerin wurde&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gabi_Zimmer\">Gabi Zimmer<\/a>. Im Osten mittlerweile Volkspartei geworden, war der Zuspruch der PDS im Westen nach wie vor gering; \u00fcber Achtungserfolge kam sie dort nicht hinaus, wenngleich sie vereinzelt fr\u00fchere SPD-W\u00e4hler f\u00fcr sich gewinnen konnte. Nachdem sie bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2002\">Bundestagswahl 2002<\/a>&nbsp;mit 4,0&nbsp;% an der H\u00fcrde gescheitert war und zwei zur PDS tendierende Wahlbezirke in Ost-Berlin mit Bezirken in West-Berlin&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerrymandering#Deutschland\">zusammengelegt<\/a>&nbsp;worden waren, war sie ausschlie\u00dflich mit zwei direkt gew\u00e4hlten Abgeordneten vertreten. 2003 trat Gabi Zimmer im Zuge einer schweren innerparteilichen Krise \u2013 ausgel\u00f6st durch den verfehlten Einzug von 2002 \u2013 zur\u00fcck und Bisky wurde erneut Vorsitzender. Im Superwahljahr 2004 trat eine Konsolidierung ein. Im Zuge der Proteste gegen die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agenda_2010\">Agenda 2010<\/a>&nbsp;und insbesondere die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hartz-Konzept\">Hartz-Reformen<\/a>&nbsp;erreichte die PDS ihre besten Wahlergebnisse seit dem Ende der DDR.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"Geschichte_der_SED_in_der_Erinnerungskultur_der_Linken\">Geschichte der SED in der Erinnerungskultur der Linken<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Geschichte und die Vergangenheit dieser zwei Parteien und ihrer Vorg\u00e4ngerorganisationen bis zu ihrer Verschmelzung ist Bestandteil der Geschichte der Partei Die Linke. Die politischen Wurzeln reichen \u00fcber SED, PDS bzw. SPD hinaus bis zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommunistische_Partei_Deutschlands\">KPD<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Kommunistische_Partei_Deutschlands\">VKPD<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unabh%C3%A4ngige_Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands\">USPD<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spartakusbund\">Spartakusbund<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialdemokratische_Arbeiterpartei_(Deutschland)\">SDAP<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allgemeiner_Deutscher_Arbeiterverein\">ADAV<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeiterbewegung_in_Deutschland\">deutschen Arbeiterbewegung<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Rechtlich gesehen sind SED, PDS, Linkspartei und Die Linke dieselbe\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juristische_Person\">juristische Person<\/a>.\u00a0Wegen der deutlichen politischen, programmatischen und personellen Unterschiede wird zuweilen der Begriff \u201eNachfolgepartei\u201c verwendet. Die Linke sieht sich selbst als \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechtsnachfolge\">Rechtsnachfolgerin<\/a>\u00a0der SED\u201c\u00a0und setzt sich mit der Geschichte und den daraus resultierenden Anfragen und Vorw\u00fcrfen auseinander. \u00c4hnlich der PDS wurde auch in der Partei Die Linke eine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Historische_Kommission\">Historische Kommission<\/a>\u00a0eingerichtet. Neben der allgemeinen Geschichte der Arbeiterbewegung, der Gewerkschaften, der Sozialdemokratie und des Kommunismus nimmt die Besch\u00e4ftigung mit der DDR- und SED-Geschichte einen Schwerpunkt ein. Mitglieder sind unter anderem der Historiker und DDR-Oppositionelle\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Klein_(B%C3%BCrgerrechtler)\">Thomas Klein<\/a>, der Historiker\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mario_Ke%C3%9Fler\">Mario Ke\u00dfler<\/a>, beide vom\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentrum_f%C3%BCr_Zeithistorische_Forschung\">Zentrum f\u00fcr Zeithistorische Forschung<\/a>\u00a0in Potsdam, der Wirtschaftshistoriker\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%B6rg_Roesler\">J\u00f6rg Roesler<\/a>\u00a0und der Bundestagsabgeordnete und Historiker\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jan_Korte\">Jan Korte<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Teilen der \u00d6ffentlichkeit wird der Linken vorgeworfen, ehemalige Mitarbeiter des&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit\">Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit<\/a>&nbsp;(MfS) in h\u00f6heren \u00c4mtern zu dulden. So sa\u00dfen und sitzen f\u00fcr die PDS und Die Linke ehemalige MfS-Mitarbeiter in den Parlamenten von der Kommunal- bis zur Bundesebene.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorw\u00fcrfe der MfS-T\u00e4tigkeit bestehen gegen hochrangige Mitglieder der Partei, wie beispielsweise gegen den ehemaligen Parteivorsitzenden Bisky oder den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Gysi, die jedoch nicht juristisch nachgewiesen werden konnten. Mit dem Linken-Abgeordneten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lutz_Heilmann\">Lutz Heilmann<\/a>&nbsp;sa\u00df zudem erstmals ein hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit im Bundestag. 2009 wurde in Brandenburg erst nach der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Brandenburg_2009\">Landtagswahl<\/a>&nbsp;durch Medienberichte die MfS-T\u00e4tigkeit von drei Landtagsabgeordneten der Linken bekannt. Die Zahl der ehemaligen MfS-Mitarbeiter in der Fraktion erh\u00f6hte sich damit auf sieben, die MfS-T\u00e4tigkeit von vier weiteren Linke-Abgeordneten war bereits vor der Wahl bekannt. Dies f\u00fchrte zu Diskussionen \u00fcber die Fortf\u00fchrung der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-rote_Koalition\">rot-roten<\/a>&nbsp;Landesregierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon Anfang der 1990er Jahre wurde in der PDS \u00fcber den Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS debattiert. Nach der Offenlegung der Stasit\u00e4tigkeit des fr\u00fcheren Berliner Parteivorsitzenden\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfram_Adolphi\">Wolfram Adolphi<\/a>\u00a0nahm ein Berliner Landesparteitag einen Antrag mit dem Titel \u201eZur konsequenten, offenen und \u00f6ffentlichen Auseinandersetzung mit der Problematik Staatssicherheit\u201c an. Dieser sah vor, dass Parteimitglieder, die mit dem MfS zusammengearbeitet haben, diese T\u00e4tigkeit vor \u00dcbernahme eines Parteiamts oder eines Mandats in Volksvertretungen offenzulegen hatten. Im Falle, dass ein Mitglied dem nicht nachkam, war der Ausschluss aus der Fraktion vorgesehen.\u00a0Die Bundespartei \u00fcbernahm sp\u00e4ter den Berliner Beschluss. Nach Problemen mit der Umsetzung und Diskussionen in der Partei, lockerte schon der n\u00e4chste Parteitag die Regelung. Seither folgt auf eine nicht bekannt gemachte MfS-T\u00e4tigkeit nicht mehr automatisch ein Ausschluss aus dem Wahlgremium. Stattdessen entscheidet ein Parteigremium, beispielsweise ein Parteitag oder Vorstand, \u00fcber weitere Schritte.\u00a0So \u00fcberstand beispielsweise Lutz Heilmann nach seiner bekannt gewordenen T\u00e4tigkeit f\u00fcr das MfS eine Vertrauensabstimmung in seinem Landesverband knapp und wurde nicht aus der Bundestagsfraktion ausgeschlossen. In Brandenburg wurden die ehemaligen Mitarbeiter des MfS, die dies nicht vor der Wahl bekannt gegeben hatten, zum Mandatsverzicht aufgefordert. Die betroffenen Abgeordneten kamen dieser Forderung nach oder wurden andernfalls aus der Fraktion ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcndung der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Demokratische_Republik\">Deutschen Demokratischen Republik<\/a>\u00a0wird als legitimer Versuch angesehen, \u201enach dem\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alliierte\">alliierten<\/a>\u00a0Sieg \u00fcber\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsches_Reich_1933_bis_1945\">Nazi-Deutschland<\/a>\u00a0ein Wiedererstarken sozialer Antriebskr\u00e4fte des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalsozialismus\">Nationalsozialismus<\/a>\u00a0zu verhindern\u201c und einen \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Realsozialismus\">sozialistischen Staat<\/a>\u00a0auf deutschem Boden aufzubauen\u201c, wobei der Versuch als gescheitert beschrieben wird. Begr\u00fcndet wird das Scheitern mit inneren Gr\u00fcnden wie dem\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Demokratie\">Demokratiemangel<\/a>, der Missachtung von B\u00fcrgerrechten und einem mangelhaften Wirtschaftssystem sowie mit \u00e4u\u00dferen Gr\u00fcnden wie der Blockkonfrontation und dem\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalter_Krieg\">Kalten Krieg<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Umgang mit der DDR-Geschichte wie mit der Geschichte der eigenen Partei entz\u00fcnden sich bisweilen innerparteiliche Konflikte wie auch Konflikte mit Dritten. So ist innerparteilich die Bezeichnung der DDR als\u00a0<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unrechtsstaat\">Unrechtsstaat<\/a><\/em>\u00a0stark umstritten und wird von der Parteif\u00fchrung abgelehnt. Der th\u00fcringische Landesverband akzeptierte dagegen die Bezeichnung in den Koalitionsverhandlungen mit SPD und Gr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Geschichte_des_WASG-Teils\">Geschichte des WASG-Teils<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus Protest gegen die 2003 von der SPD unter Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der beschlossene&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agenda_2010\">Agenda 2010<\/a>&nbsp;formierten sich Anfang 2004 zun\u00e4chst unabh\u00e4ngig voneinander in Norddeutschland die&nbsp;<em>Wahlalternative 2006<\/em>&nbsp;unter dem Wirtschaftswissenschaftler&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Axel_Troost\">Axel Troost<\/a>&nbsp;sowie in S\u00fcddeutschland die&nbsp;<em>Initiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit<\/em>&nbsp;um den Gewerkschaftsfunktion\u00e4r&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klaus_Ernst\">Klaus Ernst<\/a>, der bis dahin Mitglied der SPD gewesen war. Im Juli desselben Jahres schlossen sich beide Organisationen zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wahlalternative_Arbeit_und_soziale_Gerechtigkeit\">Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit<\/a>&nbsp;(WASG) zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2005 ging aus dem Verein die Partei&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeit_%26_soziale_Gerechtigkeit_%E2%80%93_Die_Wahlalternative\">Arbeit &amp; soziale Gerechtigkeit \u2013 Die Wahlalternative<\/a>&nbsp;(ASG) hervor. Da das K\u00fcrzel ASG bereits vergeben war, musste die neu gegr\u00fcndete Partei ihre Kurzbezeichnung in WASG um\u00e4ndern. Im Mai trat sie zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Nordrhein-Westfalen_2005\">Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen<\/a>&nbsp;an. Dort erreichte sie unerwartet mit 2,2&nbsp;% einen Achtungserfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter trat&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oskar_Lafontaine\">Oskar Lafontaine<\/a>&nbsp;aus der SPD aus, nachdem es bereits seit seinem R\u00fccktritt als&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesministerium_der_Finanzen\">Bundesfinanzminister<\/a>&nbsp;im M\u00e4rz 1999 zu einer zunehmenden Entfremdung zwischen ihm und der Partei gekommen war. Lafontaine, der bereits zuvor seine Sympathien f\u00fcr die WASG kundgetan hatte, brachte zur vorgezogenen Bundestagswahl ein B\u00fcndnis aus PDS und WASG in Erw\u00e4gung, das zwei Monate sp\u00e4ter schlie\u00dflich zustande kam.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Fusionsprozess_(2005\u20132007)\">Fusionsprozess (2005\u20132007)<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor der Fusion\u00a0war die PDS eher in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostdeutschland\">Ostdeutschland<\/a>\u00a0verankert. Der Prozess zur Bildung einer gesamtdeutschen linken Partei begann im Jahre 2004, als regierungskritische SPD-Mitglieder und Gewerkschafter zun\u00e4chst den eher\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westdeutschland\">westdeutsch<\/a>\u00a0gepr\u00e4gten Verein\u00a0<em>Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit<\/em>\u00a0gr\u00fcndeten, der im Januar 2005 in die Partei WASG umgewandelt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juni einigten sich PDS und WASG, bei der Bundestagswahl 2005\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kandidaturmodelle_der_WASG\/PDS_zur_Bundestagswahl_2005\">nicht zu konkurrieren<\/a>.\u00a0Zu Spitzenkandidaten wurden die sp\u00e4teren Fraktionsvorsitzenden Gysi und Lafontaine gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli nahm die PDS eine Umbenennung in&nbsp;<em>Linkspartei.PDS<\/em>&nbsp;vor. Bei der Wahl am 18.&nbsp;September 2005 erreichte das Linksb\u00fcndnis 8,7&nbsp;% der Stimmen und wurde somit im Bundestag die viertst\u00e4rkste Kraft. Die Gew\u00e4hlten gr\u00fcndeten im&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_Bundestag\">Bundestag<\/a>&nbsp;eine gemeinsame&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Linksfraktion\">Fraktion<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 16.\u00a0Juni 2007 fand schlie\u00dflich der Verschmelzungsparteitag der Partei Die Linke in Berlin statt.\u00a0Bei der dortigen Abstimmung \u00fcber die Gr\u00fcndung der Partei stimmte ein Delegierter dagegen, zwei enthielten sich.<\/p>\n\n\n\n<p>2006 trat die WASG bei den Landtagswahlen in Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern an, scheiterte jedoch \u00fcberall an der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde\">F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde<\/a>. Im M\u00e4rz 2007 wurden auf einem Doppelparteitag der Linkspartei.PDS und der WASG in Dortmund endg\u00fcltig die Weichen f\u00fcr eine Fusion gestellt. 96,9&nbsp;% der Delegierten der Linkspartei sowie 87,7&nbsp;% der WASG stimmten f\u00fcr die Fusion. Bei einer darauf folgenden Urabstimmung stimmten 96,9&nbsp;% der Mitglieder der Linkspartei und 83,9&nbsp;% der WASG-Mitglieder f\u00fcr die Fusion. Am 16. Juni 2007 verschmolz die bis dahin eigenst\u00e4ndige&nbsp;<em>WASG<\/em>&nbsp;mit der&nbsp;<em>Linkspartei.PDS,<\/em>&nbsp;wobei es parteiintern teilweise Widerstand gegen das Prozedere gab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe,_W\u00e4hlerverluste_und_Parteiaustritte_(2021\u20132024)\">Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe, W\u00e4hlerverluste und Parteiaustritte (2021\u20132024)<\/h3>\n\n\n\n<p>Am 27. Februar 2021 wurden&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Susanne_Hennig-Wellsow\">Susanne Hennig-Wellsow<\/a>&nbsp;und Janine Wissler auf einem Online-Parteitag als neue Parteivorsitzende gew\u00e4hlt, nachdem Kipping und Riexinger nach fast neun Jahren im Amt nicht mehr angetreten waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2021\">Bundestagswahl 2021<\/a>\u00a0trat die Linke mit den Spitzenkandidaten Wissler und Bartsch an. Im Juni wurde das Wahlprogramm beschlossen, das die Schwerpunkte auf soziale Gerechtigkeit und Ma\u00dfnahmen gegen die \u201ewachsende soziale Kluft\u201c setzt und Forderungen nach einem h\u00f6heren Rentenniveau, einer Abkehr von Hartz IV und einer Verm\u00f6gensabgabe betont.\u00a0Es gab im Wahlkampfjahr erneut Fl\u00fcgel- und Machtk\u00e4mpfe zwischen dem\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Populistisch\">populistisch<\/a>\u00a0ausgerichteten Lager um Sahra Wagenknecht und dem progressiv-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emanzipatorisch\">emanzipatorischen<\/a>\u00a0Lager um die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke#Bewegungslinke\">Bewegungslinke<\/a>. Wagenknechts Buch\u00a0<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Selbstgerechten\">Die Selbstgerechten<\/a><\/em>, in dem sie die Vernachl\u00e4ssigung traditioneller Interessen der Arbeiterschaft und Erwerbslosen anprangerte, f\u00fchrte zu starken Gegenreaktionen innerhalb der Partei. In ihrem Landesverband in NRW wurde von parteiinternen Kritikern ein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parteiausschlussverfahren\">Ausschlussverfahren<\/a>\u00a0gegen sie beantragt; dieses wurde einstimmig abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Linke verlor bei der Bundestagswahl 2021 insgesamt 3,6&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prozentpunkt\">Prozentpunkte<\/a>&nbsp;der Erst- sowie 4,3 Prozentpunkte der Zweitstimmen und damit fast die H\u00e4lfte ihrer vormals 69 Bundestagsmandate. Mit einem Gesamtwahlergebnis von 4,9&nbsp;% h\u00e4tte sie den Einzug in den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/20._Deutscher_Bundestag\">20. Deutschen Bundestag<\/a>&nbsp;wegen der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde_in_Deutschland\">F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde in Deutschland<\/a>&nbsp;eigentlich verpasst.&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gregor_Gysi\">Gregor Gysi<\/a>&nbsp;(der ausschlie\u00dflich direkt f\u00fcr seinen Wahlkreis&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahlkreis_Berlin-Treptow_%E2%80%93_K%C3%B6penick\">Treptow-K\u00f6penick<\/a>&nbsp;und nicht \u00fcber die Berliner Landesliste kandidierte),&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesine_L%C3%B6tzsch\">Gesine L\u00f6tzsch<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%B6ren_Pellmann\">S\u00f6ren Pellmann<\/a>&nbsp;errangen die mindestens notwendigen drei Direktmandate, damit die Partei trotzdem weiterhin in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fraktion_(Bundestag)\">Fraktionsst\u00e4rke<\/a>&nbsp;im Bundestag vertreten sein kann (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bwahlg\/__6.html\">\u00a7 6 Abs. 3 Satz 1<\/a>&nbsp;Bundeswahlgesetz). Die Mandate bewahrten die Partei auch vor der Einstufung als&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagsgruppe\">Bundestagsgruppe<\/a>&nbsp;und verhalfen den \u00fcbrigen \u00fcber Zweitstimmen f\u00fcr ihre&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesliste\">Landeslisten<\/a>&nbsp;gew\u00e4hlten Abgeordneten erneut zum Einzug.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Bundestagswahl traten bis Ende 2021 etwa 1\u00a0% der 60.000 Mitglieder aus der Partei aus. Es gab auch viele Neueintritte; der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saldo\">Saldo<\/a>\u00a0war negativ.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2022 wurde \u00fcber Vorw\u00fcrfe von\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Machtmissbrauch\">Machtmissbrauch<\/a>\u00a0und sexuellen \u00dcbergriffen innerhalb des hessischen Landesverbands in den Medien berichtet (siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke_Hessen#Vorw%C3%BCrfe_sexueller_%C3%9Cbergriffe\">Die Linke Hessen#Vorw\u00fcrfe sexueller \u00dcbergriffe<\/a>). In der Folge trat Parteichefin Hennig-Wellsow zur\u00fcck. Die Mitvorsitzende Janine Wissler blieb zun\u00e4chst im Amt. Am 24. April 2022 wurde beschlossen, den gesamten Parteivorstand auf einem Parteitag Ende Juni (regul\u00e4r w\u00e4re die Neuwahl im Februar 2023 vorgesehen) neu zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Bundesparteitag in Erfurt im Juni 2022 ging das Lager von Sahra Wagenknecht geschw\u00e4cht hervor, weil diese sich nicht mit Personalien und Antr\u00e4gen durchsetzen konnte.\u00a0Die Kontroversen um\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahra_Wagenknecht#Russlandpolitik_und_russisch-ukrainischer_Krieg\">Wagenknechts Aussagen zum Ukraine-Krieg<\/a>\u00a0f\u00fchrten innerhalb der Linkspartei zu weiteren Distanzierungen,\u00a0zu einem Protestbrief<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke#cite_note-201\">]<\/a><\/sup>\u00a0sowie zu Parteiaustritten.\u00a0Es kam zu Spekulationen \u00fcber eine m\u00f6gliche Abspaltung des Wagenknecht-Lagers.\u00a0Ihr Mann,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oskar_Lafontaine\">Oskar Lafontaine<\/a>, war zuvor im M\u00e4rz 2022 nach Machtk\u00e4mpfen im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke_Saarland\">saarl\u00e4ndischen Landesverband<\/a>\u00a0aus der Linkspartei ausgetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Landtagswahlen des Jahres 2022 im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_im_Saarland_2022\">Saarland<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Schleswig-Holstein_2022\">Schleswig-Holstein<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Niedersachsen_2022\">Niedersachsen<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Nordrhein-Westfalen_2022\">Nordrhein-Westfalen<\/a>\u00a0scheiterte die Partei jeweils klar an der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnfprozenth%C3%BCrde\">F\u00fcnfprozenth\u00fcrde<\/a>. Bis Anfang des Jahres 2023 sank die Mitgliederzahl auf 54.000.\u00a0Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Hessen_2023\">Landtagswahl in Hessen 2023<\/a>\u00a0verpasste die Linke den Wiedereinzug in den\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hessischer_Landtag\">Hessischen Landtag<\/a>\u00a0und verschwand damit aus dem letzten Parlament eines westdeutschen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%A4chenstaat#Bundesstaaten\">Fl\u00e4chenlands<\/a>, in dem sie noch vertreten gewesen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 2023, mit der Vorstellung des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_Sahra_Wagenknecht\">Vereins BSW \u2013 F\u00fcr Vernunft und Gerechtigkeit<\/a>, traten zehn der 38 Bundestagsabgeordneten der Linken, darunter die Co-Vorsitzende der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fraktion_Die_Linke_im_Bundestag\">Fraktion Die Linke im Bundestag<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amira_Mohamed_Ali\">Amira Mohamed Ali<\/a>, als auch\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahra_Wagenknecht\">Sahra Wagenknecht<\/a>\u00a0aus der Linkspartei aus.\u00a0Sie blieben aber Mitglieder der Fraktion, auch ein Ausschluss wurde als unwahrscheinlich bezeichnet, da die Linke sonst ihren Fraktionsstatus verlieren w\u00fcrde. Da das BSW noch nicht als Partei organisiert war, w\u00e4re der Verbleib in der Fraktion nach der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesch%C3%A4ftsordnung_des_Deutschen_Bundestages\">Gesch\u00e4ftsordnung des Bundestages<\/a>\u00a0zun\u00e4chst unproblematisch gewesen.\u00a0Dennoch beschloss die Fraktion am 14. November 2023 ihre Aufl\u00f6sung zum 6. Dezember 2023.\u00a0Nachdem die Abgeordneten zwischenzeitlich\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fraktionslos\">fraktionslos<\/a>\u00a0gewesen waren, bildet Die Linke seit ihrer Anerkennung als solche am 2. Februar 2024 nur noch eine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gruppe_(Parlament)\">Gruppe<\/a>\u00a0im Bundestag.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Sachsen_2024\">Landtagswahlen in Sachsen<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2024\">Th\u00fcringen<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Brandenburg_2024\">Brandenburg<\/a>\u00a0im September 2024 musste die Linke drastische Verluste einfahren. In Th\u00fcringen verlor die Partei mit Ministerpr\u00e4sident\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodo_Ramelow\">Bodo Ramelow<\/a>\u00a0gut 18 Prozentpunkte, erreichte 13\u00a0% der Stimmen und wurde nur noch viertst\u00e4rkste Kraft. In Sachsen verlor die Partei knapp sechs Prozentpunkte und lag mit 4,5\u00a0% unter der Sperrklausel von f\u00fcnf Prozent, konnte ihren Wiedereinzug in den Landtag aber mit zwei durch\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juliane_Nagel\">Juliane Nagel<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nam_Duy_Nguyen\">Nam Duy Nguyen<\/a>\u00a0errungenen Direktmandaten in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leipzig\">Leipzig<\/a>\u00a0sichern.\u00a0In Brandenburg verpasste die Linke mit einem Stimmenverlust von 7,7 Prozentpunkten den Wiedereinzug in den Landtag, und damit erstmals in ihrer Geschichte den Wiedereinzug in ein ostdeutsches Landesparlament.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich f\u00fcge hier mal meine stats der letzten Woche ein. Mensch, es fehlten nur 50 Meter&#8230;. Heute morgen habe ich mein workout mit Gewichten gemacht und aktuell (7.30 Uhr) 6478 Schritte gemacht. Es ist Minus 6 Grad draussen, chilly. 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