{"id":287,"date":"2025-01-20T06:31:43","date_gmt":"2025-01-20T06:31:43","guid":{"rendered":"https:\/\/addictionawareness.de\/?p=287"},"modified":"2025-01-20T06:31:43","modified_gmt":"2025-01-20T06:31:43","slug":"day-65","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/addictionawareness.de\/?p=287","title":{"rendered":"Day 65"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist 07.15 Uhr und nach gestern mehr als 21.000 erreichten Schritten, bin ich wieder im alten Rhythmus. Ich bin um 04.00 Uhr aufgestanden, habe meinen Workout mit Gewichten gemacht und habe bisher 5732 Schritte angesammelt. Und tats\u00e4chlich war gestern die Kirche zu, kaum zu glauben. Habe mich mit meiner Tochter leider f\u00fcr den sp\u00e4ten Termin entschieden und gerade der ist ausgefallen, Mann, Mann, Mann.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Woche werde ich mich mit den Gr\u00fcnen besch\u00e4ftigen und ich kann stolz und fest behaupten, ich bin mit denen aufgewachsen. Als sie in den Bundestag einzogen, kam wahrlich frischer Wind hinein und Sonnenblumen. Trittin, Joschka Fischer, Claudia Roth, Revolution lag in der Luft. Aber es stank auch ein wenig, wenn eine Gruppe versuchte den Sex mit minderj\u00e4hrigen Jungen zu legalisieren, weil es so ja auch die alten Philosophen in Griechenland getrieben haben, wom\u00f6glich sogar in einer Tonne, einem Holzfass&#8230; Und Realismus zog ein in der Koalition mit der SPD auf Bundesebene und ich will garnicht erst mit NRW anfangen. Tut mir leid: Wenn man schwarz und gr\u00fcn mischt, kommt ein dunklerer Gr\u00fcnton heraus, weil die schwarzen Pigmente das Licht absorbieren und nicht zur\u00fcckstrahlen. Das ist mit Anakin Skywalker passiert und er wurde zu Darth Vader (auch als Star-Trek-Fan wei\u00df man so etwas). Das habe ich auf Wikipedia gefunden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen<\/strong>&nbsp;(Eigenschreibweise:&nbsp;<strong>B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN<\/strong>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abk%C3%BCrzung#Kurzbezeichnungen_von_Parteien\">Kurzbezeichnung<\/a>:&nbsp;<strong>Gr\u00fcne<\/strong>; auch als&nbsp;<em>B\u00fcndnisgr\u00fcne<\/em>,&nbsp;<em>B\u201990\/Gr\u00fcne<\/em>,&nbsp;<em>B\u201990\/Die Gr\u00fcnen<\/em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Die Gr\u00fcnen<\/em>&nbsp;bezeichnet) ist eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politische_Partei\">politische Partei<\/a>&nbsp;in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umweltpolitik\">Umweltpolitik<\/a>. Leitgedanke&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Politik\">\u201egr\u00fcner Politik\u201c<\/a>&nbsp;ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachhaltigkeit\">\u00f6kologische<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96konomische_Nachhaltigkeit\">\u00f6konomische<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Soziale_Nachhaltigkeit\">soziale Nachhaltigkeit<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westdeutsche_L%C3%A4nder\">Westdeutschland<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/West-Berlin\">West-Berlin<\/a>&nbsp;entstammt die am 12.\/13. Januar 1980 in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karlsruhe\">Karlsruhe<\/a>&nbsp;gegr\u00fcndete Partei&nbsp;<em>Die Gr\u00fcnen<\/em>&nbsp;der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anti-Atomkraft-Bewegung_in_Deutschland\">Anti-Atomkraft-<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umweltbewegung\">Umweltbewegung<\/a>, den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_Soziale_Bewegungen\">Neuen Sozialen Bewegungen<\/a>, der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensbewegung\">Friedensbewegung<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_Linke\">Neuen Linken<\/a>&nbsp;der 1970er-Jahre. Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1983\">Bundestagswahl 1983<\/a>&nbsp;gelang den Gr\u00fcnen der Einzug in den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_Bundestag\">Bundestag<\/a>&nbsp;und von 1985 bis 1987 stellten sie in einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-gr%C3%BCne_Koalition\">rot-gr\u00fcnen Koalition<\/a>&nbsp;in Hessen mit&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joschka_Fischer\">Joschka Fischer<\/a>&nbsp;erstmals einen Landesminister. Nach der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Wiedervereinigung\">Wiedervereinigung<\/a>&nbsp;scheiterten die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westdeutschland#Politische_Sichtweise\">westdeutschen<\/a>&nbsp;Gr\u00fcnen bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990\">Bundestagswahl 1990<\/a>&nbsp;an der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnf-Prozent-H%C3%BCrde_in_Deutschland\">F\u00fcnfprozenth\u00fcrde<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Entwicklungslinien gehen auf die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Opposition_und_Widerstand_in_der_DDR\">B\u00fcrgerbewegung in der DDR<\/a>&nbsp;zur\u00fcck. Die w\u00e4hrend der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR\">politischen Umbr\u00fcche im Herbst 1989<\/a>&nbsp;gegr\u00fcndeten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Initiative_Frieden_und_Menschenrechte\">Initiative Frieden und Menschenrechte<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Demokratie_Jetzt\">Demokratie Jetzt<\/a>&nbsp;sowie das&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neues_Forum\">Neue Forum<\/a>&nbsp;bildeten das&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90\">B\u00fcndnis 90<\/a>. Dieses zog bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990\">Bundestagswahl 1990<\/a>&nbsp;zusammen mit der zur Jahreswende 1989\/1990 gegr\u00fcndeten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Partei_in_der_DDR\">Gr\u00fcnen Partei in der DDR<\/a>, dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unabh%C3%A4ngiger_Frauenverband\">Unabh\u00e4ngigen Frauenverband<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Linke_(1989)\">Vereinigten Linken<\/a>&nbsp;als&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagsgruppe\">Parlamentsgruppe<\/a>&nbsp;in den Bundestag ein. Nachdem die Gr\u00fcne Partei in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Demokratische_Republik\">DDR<\/a>&nbsp;schon unmittelbar nach dieser Wahl mit den westdeutschen Gr\u00fcnen fusioniert hatte, womit Die Gr\u00fcnen mit zwei ostdeutschen Abgeordneten im Bundestag vertreten waren, erfolgte die Vereinigung der Gr\u00fcnen mit dem B\u00fcndnis 90 erst am 14. Mai 1993. Vierte Entwicklungslinie war die am 5. Oktober 1978 gegr\u00fcndete&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen_Berlin\">Alternative Liste f\u00fcr Demokratie und Umweltschutz (AL)<\/a>, die als selbstst\u00e4ndige Partei ab 1980 die Aufgaben eines Landesverbandes der Gr\u00fcnen unter eigenem Namen wahrnahm und ebenfalls am 14. Mai 1993 mit B\u00fcndnis 90 fusionierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Wiedereinzug als\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fraktion_(Bundestag)\">Fraktion<\/a>\u00a0in den Bundestag 1994 waren B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen von 1998 bis 2005 in einer rot-gr\u00fcnen Koalition erstmals an der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesregierung\">Bundesregierung<\/a>\u00a0beteiligt. Von 2005 bis 2021 waren B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen wieder Oppositionspartei im Bundestag; ehe die Gr\u00fcnen 2021 mit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands\">SPD<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freie_Demokratische_Partei\">FDP<\/a>\u00a0eine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ampelkoalition\">Ampelkoalition<\/a>\u00a0auf Bundesebene eingingen. Zuletzt gelang es sowohl bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2021\">Bundestagswahl 2021<\/a>\u00a0als auch bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_in_Deutschland_2019\">Europawahl 2019<\/a>, mit 14,8\u00a0% bzw. 20,5\u00a0% das jeweils beste Wahlergebnis in der Parteigeschichte zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Baden-W\u00fcrttemberg stellen sie seit Mai 2011 mit&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Winfried_Kretschmann\">Winfried Kretschmann<\/a>&nbsp;erstmals einen Ministerpr\u00e4sidenten, der nach einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_Kretschmann_I\">gr\u00fcn-roten<\/a>&nbsp;seit 2016 einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_Kretschmann_II\">gr\u00fcn-schwarzen Landesregierung<\/a>&nbsp;vorsteht. Dar\u00fcber hinaus sind die Gr\u00fcnen auf Landesebene an rot-gr\u00fcnen Regierungen in Hamburg und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a>&nbsp;beteiligt. In&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordrhein-Westfalen\">Nordrhein-Westfalen<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a>&nbsp;bilden die Gr\u00fcnen zusammen mit der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands\">CDU<\/a>&nbsp;eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarz-gr%C3%BCne_Koalition\">schwarz-gr\u00fcne Koalition<\/a>. Von 2014 bis 2024 regierten die Gr\u00fcnen in Th\u00fcringen mit der Partei&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Linke\">Die Linke<\/a>&nbsp;und der SPD erstmals in einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-rot-gr%C3%BCne_Koalition\">rot-rot-gr\u00fcnen Koalition<\/a>&nbsp;unter dem Ministerpr\u00e4sidenten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodo_Ramelow\">Bodo Ramelow<\/a>&nbsp;(Die Linke). Au\u00dferdem sind die Gr\u00fcnen seit 2016 in einer Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz in der Regierung beteiligt. In Bremen regiert seit 2019 eine weitere rot-rot-gr\u00fcne Koalition, jedoch unter SPD-F\u00fchrung. In Sachsen und Brandenburg war die Partei von 2019 bis 2024 an&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kenia-Koalition\">Kenia-Koalitionen<\/a>&nbsp;beteiligt. Insgesamt ist die Partei aktuell in 13 von 16 Landtagen vertreten und an 7 von 16&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesregierung_(Deutschland)\">Landesregierungen<\/a>&nbsp;beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Vorgeschichte\">Vorgeschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnen entstanden in der Bundesrepublik Deutschland als Zusammenschluss eines breiten Spektrums politischer und sozialer Bewegungen der 1970er-Jahre. Wesentlich getragen wurde die Parteigr\u00fcndung von der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umweltbewegung\">\u00d6kologie<\/a>-, der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anti-Atomkraft-Bewegung\">Anti-Atomkraft<\/a>-, der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensbewegung\">Friedens<\/a>&#8211; sowie der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frauenbewegung\">Frauenbewegung<\/a>. Die politische Bandbreite reichte von den\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K-Gruppe\">K-Gruppen<\/a>\u00a0im Gefolge der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Studentenbewegung_der_1960er-Jahre\">Studentenbewegung der 1960er-Jahre<\/a>\u00a0bis zu konservativen Umweltsch\u00fctzern. Bei Landtags- und Kommunalwahlen traten seit 1976 verschiedene Parteien und Wahlb\u00fcndnisse aus der \u00d6kologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung wie die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Liste_Umweltschutz\">Gr\u00fcne Liste Umweltschutz<\/a>\u00a0in Niedersachsen, die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Liste_Schleswig-Holstein\">Gr\u00fcne Liste Schleswig-Holstein<\/a>, die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Aktion_Zukunft\">Gr\u00fcne Aktion Zukunft<\/a>, die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktionsgemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Deutscher\">Aktionsgemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Deutscher<\/a>\u00a0(AUD) sowie besonders in den Gro\u00dfst\u00e4dten linksorientierte Alternative und Bunte Listen an. Die meisten dieser Wahllisten scheiterten an der F\u00fcnfprozenth\u00fcrde, etwa bei den Landtagswahlen in Niedersachsen und Bayern 1978. Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_1979\">Europawahl 1979<\/a>\u00a0trat die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sonstige_politische_Vereinigung\">sonstige politische Vereinigung<\/a>\u00a0Die Gr\u00fcnen mit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Petra_Kelly\">Petra Kelly<\/a>\u00a0und dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_Gruhl\">Herbert Gruhl<\/a>\u00a0als Spitzenkandidaten an und erreichte 3,2\u00a0% der Stimmen. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wahlkampfkostenerstattung\">Wahlkampfkostenerstattung<\/a>\u00a0von \u00fcber 4,5 Millionen DM bildete die finanzielle Grundlage f\u00fcr die Weiterentwicklung einer bundesweiten Partei.\u00a0Mit 5,1\u00a0% der W\u00e4hlerstimmen gelang der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bremer_Gr%C3%BCne_Liste\">Bremer Gr\u00fcnen Liste<\/a>\u00a0(BGL) bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Bremen_1979\">B\u00fcrgerschaftswahl<\/a>\u00a0am 7. Oktober 1979 erstmals der Einzug in ein Landesparlament.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Gr\u00fcndung_erster_Landesverb\u00e4nde_1979_und_der_Bundespartei_1980\">Gr\u00fcndung erster Landesverb\u00e4nde 1979 und der Bundespartei 1980<\/h3>\n\n\n\n<p>Am 30. September 1979 fand in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sindelfingen\">Sindelfingen<\/a>&nbsp;bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stuttgart\">Stuttgart<\/a>&nbsp;ein Treffen von etwa 700 Anh\u00e4ngern der \u00f6kologischen Bewegung statt, das in der Gr\u00fcndung der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen_Baden-W%C3%BCrttemberg\">Gr\u00fcnen in Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>&nbsp;als erstem Landesverband resultierte. Zudem wurde am 16. Dezember 1979 in&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hersel\">Hersel<\/a>&nbsp;bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bonn\">Bonn<\/a>&nbsp;ein&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen_Nordrhein-Westfalen\">Landesverband in Nordrhein-Westfalen<\/a>&nbsp;gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 13. Januar 1980 wurde in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karlsruhe\">Karlsruhe<\/a>\u00a0die Bundespartei Die Gr\u00fcnen gegr\u00fcndet.Das erste Bundesprogramm beschrieb die Gr\u00fcnen als \u201esozial, \u00f6kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei\u201c.\u00a0Das Selbstverst\u00e4ndnis war das einer \u201eAnti-Parteien-Partei\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Begleitet wurde die Gr\u00fcndung von Auseinandersetzungen zwischen dem linken und dem rechten Fl\u00fcgel der Partei um die programmatische Ausrichtung, die Besetzung des Vorstands sowie die M\u00f6glichkeit einer Doppelmitgliedschaft bei den Gr\u00fcnen und in einer K-Gruppe, die letztlich abgelehnt wurde. Einige Wortf\u00fchrer des rechten Parteifl\u00fcgels wie\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baldur_Springmann\">Baldur Springmann<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_Gruhl\">Herbert Gruhl<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werner_Vogel_(Politiker)\">Werner Vogel<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/August_Hau%C3%9Fleiter\">August Hau\u00dfleiter<\/a>\u00a0(Mitgr\u00fcnder der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktionsgemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Deutscher\">Aktionsgemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Deutscher<\/a>) hingen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechtskonservativ\">rechtskonservativen<\/a>\u00a0bis\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6lkisch\">v\u00f6lkischen<\/a>\u00a0Ideen an, besa\u00dfen eine Vergangenheit in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechtsextremismus\">rechtsextremen<\/a>\u00a0Organisationen oder als\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalsozialismus\">Nationalsozialisten<\/a>. Auch versuchten rechtsextremistische Gruppen die Partei in der Anfangszeit gezielt zu unterwandern.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-Nishida_63-163\">[<\/a><\/sup>\u00a0Vor allem die Berliner Gr\u00fcnen, die in Konkurrenz zur\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alternative_Liste_f%C3%BCr_Demokratie_und_Umweltschutz\">Alternativen Liste<\/a>\u00a0(AL) standen und nahezu bedeutungslos waren, galten als ausgesprochen rechtslastig.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-Nishida_63-163\">[<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem dritten Parteitag im Juni 1980 war faktisch eine Spaltung der Partei vollzogen.\u00a0Ein Teil des rechten Fl\u00fcgels um Herbert Gruhl und Baldur Springmann verlie\u00df bis 1981 die Partei aufgrund des Zustroms linker Aktivisten, um die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kologisch-Demokratische_Partei\">\u00d6kologisch-Demokratische Partei<\/a>\u00a0(\u00d6DP) zu gr\u00fcnden, w\u00e4hrend der Einfluss der K-Gruppen, besonders der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gruppe_Z\">Gruppe Z<\/a>, zunahm.\u00a01985 beschloss der Bundeshauptausschuss der Gr\u00fcnen, den Berliner Landesverband aufzul\u00f6sen, dessen Funktion stattdessen die AL \u00fcbernahm.Bis Mitte der 1980er-Jahre verschwanden die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kofaschismus\">\u00f6kofaschistischen<\/a>\u00a0Tendenzen innerhalb der Gr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 1,5&nbsp;% der Stimmen bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1980\">Bundestagswahl am 5. Oktober 1980<\/a>&nbsp;konnten die Gr\u00fcnen zun\u00e4chst nur ein entt\u00e4uschendes Ergebnis erzielen, \u00fcbersprangen aber danach in Berlin (1981) sowie Hamburg, Hessen und Niedersachsen (1982) die F\u00fcnfprozenth\u00fcrde bei Landtagswahlen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Etablierung_im_Bundestag_und_Scheitern_(1983\u20131990)\">Etablierung im Bundestag und Scheitern (1983\u20131990)<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1983\">1983<\/a>&nbsp;zogen die Gr\u00fcnen mit 5,6&nbsp;% der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweitstimme\">Zweitstimmen<\/a>&nbsp;und 27 Abgeordneten erstmals in den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_Bundestag\">Deutschen Bundestag<\/a>&nbsp;ein. Der auf der nordrhein-westf\u00e4lischen Landesliste gew\u00e4hlte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werner_Vogel_(Politiker)\">Werner Vogel<\/a>&nbsp;w\u00e4re Alterspr\u00e4sident des neuen Bundestag gewesen, trat jedoch sein Mandat wegen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/P%C3%A4dophilie-Debatte_(B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen)\">P\u00e4dophilievorw\u00fcrfen<\/a>&nbsp;und fr\u00fcherer Mitgliedschaften in NSDAP und SA nicht an.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Folgejahren bestimmten vor allem die heftigen und teilweise chaotischen Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe zwischen den Fundamentalisten (\u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fundi\">Fundis<\/a>\u201c) und Realpolitikern (\u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Realo\">Realos<\/a>\u201c) um das Verh\u00e4ltnis zum gesellschaftlichen System der Bundesrepublik die \u00f6ffentliche Wahrnehmung.\u00a0Hauptstreitpunkt war, ob die Gr\u00fcnen Regierungsbeteiligungen anstreben oder sich auf eine strikte Oppositionsrolle festlegen sollten. 1984 kam es zur ersten\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_B%C3%B6rner_III\">rot-gr\u00fcnen Koalition in Hessen<\/a>, bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joschka_Fischer\">Joschka Fischer<\/a>\u00a0zum hessischen Umweltminister berufen wurde.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-166\">[166]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Baubeginn der atomaren\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiederaufarbeitungsanlage_Wackersdorf\">Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf<\/a>\u00a0(WAA) 1985 unterbrachen die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Delegierte\">Delegierten<\/a>\u00a0ihren Parteitag in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Offenburg\">Offenburg<\/a>\u00a0und fuhren geschlossen zur Gro\u00dfdemonstration nach\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wackersdorf\">Wackersdorf<\/a>. Viele Parteimitglieder wie\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Petra_Kelly\">Petra Kelly<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joschka_Fischer\">Joschka Fischer<\/a>\u00a0(damals hessischer Umweltminister) unterst\u00fctzten die Anti-WAA-Proteste.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1987\">Bundestagswahl 1987<\/a>&nbsp;erreichten die Gr\u00fcnen 8,3&nbsp;% der Zweitstimmen und 44 Sitze im Deutschen Bundestag. Der Fall der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berliner_Mauer\">Mauer<\/a>&nbsp;1989 erwies sich auch f\u00fcr die westdeutschen Gr\u00fcnen als historischer Einschnitt. Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990\">Bundestagswahl 1990<\/a>&nbsp;wurden die Stimmen in den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westdeutsche_L%C3%A4nder\">alten Bundesl\u00e4ndern<\/a>&nbsp;mit dem ehemaligen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/West-Berlin\">West-Berlin<\/a>&nbsp;und in den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_L%C3%A4nder\">neuen Bundesl\u00e4ndern<\/a>&nbsp;einschlie\u00dflich&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ost-Berlin\">Ost-Berlins<\/a>&nbsp;in getrennten Wahlgebieten ausgez\u00e4hlt. Diese einmalige Sonderregelung hatten die Gr\u00fcnen erst sechs Wochen vor der Wahl nach einer Klage vor dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesverfassungsgericht\">Bundesverfassungsgericht<\/a>&nbsp;durchgesetzt \u2013 und scheiterten nun an ihr.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-169\">[169]<\/a><\/sup>&nbsp;Anders als die anderen im Bundestag vertretenen Parteien fusionierten sie nicht vor der Wahl mit einer \u201eSchwesterpartei\u201c, so traten&nbsp;<em>Die Gr\u00fcnen<\/em>&nbsp;in Westdeutschland und eine Liste&nbsp;<em>B\u00fcndnis 90\/Gr\u00fcne \u2013 B\u00fcrgerInnenbewegung<\/em>&nbsp;in Ostdeutschland getrennt an. F\u00fcr die Mehrheit der Gr\u00fcnen gab es vor dem Mauerfall keine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Frage\">deutsche Frage<\/a>. Die Zweistaatlichkeit wurde noch bis zur Volkskammerwahl 1990 nicht in Frage gestellt, einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Wiedervereinigung\">Wiedervereinigung<\/a>&nbsp;stand man skeptisch bis ablehnend gegen\u00fcber. Bei der Bundestagswahl 1990 warben die westdeutschen Gr\u00fcnen dementsprechend mit dem Slogan \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alle_reden_vom_Wetter._Wir_nicht.#%E2%80%9EAlle_reden_von_Deutschland._Wir_reden_vom_Wetter%E2%80%9C_(Die_Gr%C3%BCnen_1990)\">Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter<\/a>\u201c und scheiterten damit bei den W\u00e4hlern. Mit 4,8&nbsp;% der Stimmen verpassten sie den Einzug in den Bundestag.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine organisatorische Besonderheit der Gr\u00fcnen hat inner- wie au\u00dferhalb der Partei f\u00fcr so viel Diskussionen gesorgt wie das nur wenige Jahre angewandte\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotationsprinzip\">Rotationsprinzip<\/a>. Abgeordnete hatten dem Beschluss einer Bundesversammlung von 1983 zufolge ihr Mandat bereits nach der H\u00e4lfte der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Legislaturperiode\">Legislaturperiode<\/a>\u00a0f\u00fcr einen Nachr\u00fccker, der zuvor in einer B\u00fcrogemeinschaft mit dem gew\u00e4hlten Abgeordneten arbeitete, freizumachen. Au\u00dferdem wurde den Parlamentariern von der Parteibasis lediglich ein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imperatives_Mandat\">imperatives Mandat<\/a>\u00a0erteilt. Tats\u00e4chlich spielte das verfassungsrechtlich nicht haltbare imperative Mandat von Anfang an keine Rolle,\u00a0und schon in der ersten Wahlperiode nach dem Einzug in den Bundestag kam es zu verschiedenen Problemen bei der Handhabung des Rotationsprinzips.\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Petra_Kelly\">Petra Kelly<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gert_Bastian\">Gert Bastian<\/a>\u00a0weigerten sich zu rotieren, andere \u00fcberlie\u00dfen widerwillig einer vermeintlichen oder tats\u00e4chlichen zweiten Garde die Abgeordnetenpl\u00e4tze.\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_Schily\">Otto Schily<\/a>\u00a0musste wegen seiner herausgehobenen Arbeit im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flick-Aff%C3%A4re\">Flick-Untersuchungsausschuss<\/a>\u00a0erst im M\u00e4rz 1986 aus dem Bundestag ausscheiden.\u00a0Schon 1986 wurde f\u00fcr die Bundestagsabgeordneten die zweij\u00e4hrige durch eine vierj\u00e4hrige Rotation ersetzt,die aber auf Bundesebene keine Rolle mehr spielen sollte, da die Gr\u00fcnen 1990 bis 1994 nicht mehr im Bundestag vertreten waren. 1991 wurde das Rotationsprinzip ganz abgeschafft.\u00a0Auch andere Prinzipien der Gr\u00fcndungszeit erwiesen sich schnell als nicht tragf\u00e4hig. So wurde die generelle \u00d6ffentlichkeit aller Partei- und selbst der Bundestagsfraktionssitzungen nach wenigen Jahren wieder abgeschafft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Gr\u00fcndung_der_Gr\u00fcnen_Partei_und_des_B\u00fcndnisses_90_in_der_DDR\">Gr\u00fcndung der Gr\u00fcnen Partei und des B\u00fcndnisses 90 in der DDR<\/h3>\n\n\n\n<p>Bereits 1986 gr\u00fcndete sich die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Initiative_Frieden_und_Menschenrechte\">Initiative Frieden und Menschenrechte<\/a>&nbsp;(IFM), die sich f\u00fcr die Herstellung von Rechtsstaatlichkeit und f\u00fcr eine Demokratisierung der DDR einsetzte. W\u00e4hrend der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR\">politischen Umbr\u00fcche im Herbst 1989<\/a>&nbsp;folgten u.&nbsp;a. die Gr\u00fcndungen von&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Demokratie_Jetzt\">Demokratie Jetzt<\/a>&nbsp;und vom&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neues_Forum\">Neuen Forum<\/a>. Zur ersten freien&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volkskammerwahl_1990\">Volkskammerwahl 1990<\/a>&nbsp;traten diese drei als Wahlb\u00fcndnis&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90\">B\u00fcndnis 90<\/a>&nbsp;an. Ebenfalls gemeinsam traten die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCne_Partei_in_der_DDR\">Gr\u00fcne Partei in der DDR<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unabh%C3%A4ngiger_Frauenverband\">Unabh\u00e4ngige Frauenverband<\/a>&nbsp;an. In der gew\u00e4hlten Volkskammer schlossen sich die acht Abgeordneten der Gr\u00fcnen mit den zw\u00f6lf Abgeordneten des B\u00fcndnisses 90 zu einer Fraktion zusammen. Zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990\">Bundestagswahl 1990<\/a>&nbsp;gingen das Neue Forum, Demokratie Jetzt, die IFM, die Gr\u00fcne Partei in der DDR, der Unabh\u00e4ngige Frauenverband und die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Linke_(1989)\">Vereinigte Linke<\/a>&nbsp;eine Listenverbindung unter dem Namen \u201eB\u00fcndnis 90\/Gr\u00fcne \u2013 B\u00fcrgerInnenbewegungen\u201c (B90\/Gr) f\u00fcr das&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1990#Besonderheiten\">Wahlgebiet Ost<\/a>&nbsp;ein. Insgesamt konnte die Listenverbindung 6,2&nbsp;% und acht&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitglied_des_Deutschen_Bundestages\">Sitze<\/a>&nbsp;erringen, von denen jeweils zwei auf das Neue Forum, die Gr\u00fcne Partei in der DDR sowie Demokratie Jetzt und jeweils einer auf die Initiative Frieden und Menschenrechte und den Unabh\u00e4ngigen Frauenverband entfielen. Sprecher der Bundestagsgruppe wurde&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werner_Schulz\">Werner Schulz<\/a>. Am Tag nach der Bundestagswahl fusionierten die ost- und westdeutschen gr\u00fcnen Parteien zur gesamtdeutschen Partei&nbsp;<em>Die Gr\u00fcnen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Restrukturierung_(1990\u20131998)\">Restrukturierung (1990\u20131998)<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach der Bundestagswahl 1990 wurde ein Ende der Partei als nicht unwahrscheinlich angesehen.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-174\">[174]<\/a><\/sup>&nbsp;Das Wahldebakel und die angestrebte Fusion mit dem B\u00fcndnis 90 f\u00fchrten die Gr\u00fcnen zur \u00dcberpr\u00fcfung ihrer programmatischen Ausrichtung sowie ihrer innerparteilichen Strukturen. Die vorgenommenen Kurs\u00e4nderungen f\u00fchrten 1990\/1991 zu Parteiaustritten prominenter Vertreter der \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fundis\">Fundis<\/a>\u201c und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kosozialisten\">\u00d6kosozialisten<\/a>&nbsp;(unter anderem&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jutta_Ditfurth\">Jutta Ditfurth<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rainer_Trampert\">Rainer Trampert<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Ebermann\">Thomas Ebermann<\/a>), die bislang meist die Mehrheit im Bundesvorstand und auf den Bundesdelegiertenversammlungen gestellt hatten.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-175\">[175]<\/a><\/sup>&nbsp;Der Auszug des radikal\u00f6kologischen und eines Teils des linken Fl\u00fcgels beschleunigte die Neuorientierung der Partei. Linke \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Realo\">Realos<\/a>\u201c wie&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCrgen_Trittin\">J\u00fcrgen Trittin<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniel_Cohn-Bendit\">Daniel Cohn-Bendit<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krista_Sager\">Krista Sager<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ludger_Volmer\">Ludger Volmer<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Winfried_Kretschmann\">Winfried Kretschmann<\/a>&nbsp;verblieben in der Partei.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 21. September 1991 hatte sich die Partei B\u00fcndnis 90 gegr\u00fcndet, indem sich Demokratie Jetzt, die Initiative Frieden und Menschenrechte und Teile des Neuen Forums vereinigten. Am 14. Mai 1993 erfolgte dann der Zusammenschluss mit der Partei Die Gr\u00fcnen zur Partei B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen. Entgegen den Hoffnungen bei der Fusion kritisierten ehemalige DDR-B\u00fcrgerrechtler bald eine Marginalisierung der ostdeutschen Landesverb\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1994\">Bundestagswahl 1994<\/a>\u00a0erreichte die fusionierte und reorganisierte Partei B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen 7,3\u00a0% und 49 Mandate im Bundestag. Fraktionsvorsitzende wurden Joschka Fischer und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kerstin_M%C3%BCller\">Kerstin M\u00fcller<\/a>, mit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antje_Vollmer\">Antje Vollmer<\/a>\u00a0stellten die Gr\u00fcnen erstmals eine\u00a0Vizepr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Rot-gr\u00fcne_Bundesregierung_(1998\u20132005)\">Rot-gr\u00fcne Bundesregierung (1998\u20132005)<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein neues Kapitel wurde mit der Bildung der ersten rot-gr\u00fcnen Koalition auf Bundesebene nach der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_1998\">Bundestagswahl 1998<\/a>&nbsp;aufgeschlagen, bei der B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen 6,7&nbsp;% der Stimmen erhielt. Joschka Fischer wurde&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ausw%C3%A4rtiges_Amt\">Au\u00dfenminister<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vizekanzler_(Deutschland)\">Vizekanzler<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andrea_Fischer_(Politikerin,_1960)\">Andrea Fischer<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit_(Deutschland)\">Gesundheitsministerin<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCrgen_Trittin\">J\u00fcrgen Trittin<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesministerium_f%C3%BCr_Umwelt,_Naturschutz_und_Reaktorsicherheit\">Umweltminister<\/a>. Nach der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bovine_spongiforme_Enzephalopathie\">BSE<\/a>-Krise (Rinderwahn) im Januar 2001 wurde Andrea Fischer durch die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands\">SPD<\/a>-Politikerin&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulla_Schmidt_(Politikerin,_1949)\">Ulla Schmidt<\/a>&nbsp;ersetzt, daf\u00fcr beerbte die Gr\u00fcne&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Renate_K%C3%BCnast\">Renate K\u00fcnast<\/a>&nbsp;den&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesministerium_f%C3%BCr_Ern%C3%A4hrung,_Landwirtschaft_und_Verbraucherschutz\">Bundeslandwirtschaftsminister<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl-Heinz_Funke\">Karl-Heinz Funke<\/a>&nbsp;(SPD) als Bundesministerin f\u00fcr das um den Verbraucherschutz erweiterte Ressort Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>In der 14. Wahlperiode (1998\u20132002) wurden die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kosteuer_(Deutschland)\">\u00d6kosteuer<\/a>&nbsp;(allerdings in einer gegen\u00fcber gr\u00fcnen Vorstellungen reduzierten Form), einige Reformen des&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Staatsangeh%C3%B6rigkeit\">Staatsangeh\u00f6rigkeitsrechts<\/a>&nbsp;bez\u00fcglich der Erleichterung von Einb\u00fcrgerung, die M\u00f6glichkeit&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lebenspartnerschaftsgesetz\">eingetragener Lebenspartnerschaften<\/a>, der mittelfristige&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atomausstieg\">Ausstieg aus der Atomenergie<\/a>&nbsp;und das&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erneuerbare-Energien-Gesetz\">Erneuerbare-Energien-Gesetz<\/a>&nbsp;(EEG) beschlossen. Heftige Kritik gab es unter den eigenen Mitgliedern und W\u00e4hlern an der Remilitarisierung in der Au\u00dfenpolitik mit der deutschen Beteiligung am&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kosovokrieg\">Kosovokrieg<\/a>&nbsp;und dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001\">Krieg in Afghanistan<\/a>&nbsp;sowie an vielen Kompromissen mit der SPD. Der \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atomkonsens\">Atomkonsens<\/a>\u201c, der einen Ausstieg bis etwa 2021 bedeutet h\u00e4tte, wurde innerhalb der Partei teilweise als nicht schnell genug kritisiert. Die Folge waren eine vierj\u00e4hrige&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Wahlergebnisse_und_Regierungsbeteiligungen_von_B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen\">Serie von Wahlniederlagen<\/a>&nbsp;und eine Austrittswelle. Zu einem Stimmungsumschwung kam es, als die Bundesregierung 2002 eine Beteiligung am&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irakkrieg\">Irakkrieg<\/a>&nbsp;ablehnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2002\">Bundestagswahl 2002<\/a>\u00a0wurde ein neues Grundsatzprogramm mit dem Titel \u201eDie Zukunft ist gr\u00fcn\u201c verabschiedet, das die Eckpunkte gr\u00fcner Positionen zu den Themen \u00d6kologie, Demokratie und Wirtschaft neu bestimmte. Bei der Bundestagswahl im September 2002 erreichten die Gr\u00fcnen 8,6\u00a0% der Stimmen. Damit reichte es erneut f\u00fcr eine Regierungsbildung mit der geschw\u00e4chten SPD.\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Christian_Str%C3%B6bele\">Hans-Christian Str\u00f6bele<\/a>\u00a0errang im Berliner Wahlkreis\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahlkreis_Berlin-Friedrichshain_%E2%80%93_Kreuzberg_%E2%80%93_Prenzlauer_Berg_Ost\">Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg-Ost<\/a>\u00a0das erste\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Direktmandat\">Direktmandat<\/a>\u00a0f\u00fcr B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen. Bis zur\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Schleswig-Holstein_2005\">Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Februar 2005<\/a>\u00a0konnten die Gr\u00fcnen bei allen Landtagswahlen und bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_2004\">Europawahl 2004<\/a>\u00a0Gewinne erzielen, dennoch verloren sie bis 2005 s\u00e4mtliche Regierungsbeteiligungen in den L\u00e4ndern. Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Sachsen_2004\">Landtagswahl in Sachsen 2004<\/a>\u00a0zogen die Gr\u00fcnen mit 5,1\u00a0% erstmals seit 1998 wieder in ein ostdeutsches Landesparlament (abgesehen von Berlin) ein. Kritik entz\u00fcndete sich jedoch an der von den Gr\u00fcnen mitgetragenen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agenda_2010\">Agenda 2010<\/a>, speziell an den sozialpolitischen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hartz-Konzept\">Hartz-Reformen<\/a>, zumal diese ohne gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche Debatte als \u201ealternativlos\u201c verk\u00fcndet wurde und im Widerspruch zum\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Etatismus\">Etatismus<\/a>\u00a0der vorangegangenen Wahlk\u00e4mpfe und der Forderungen w\u00e4hrend der Oppositionszeit stand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"B\u00fcndnis_90\/Die_Gr\u00fcnen_2005\u20132013\">B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen 2005\u20132013<\/h3>\n\n\n\n<p>In der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2005\">Bundestagswahl 2005<\/a>&nbsp;verfehlte die Partei ihr Ergebnis von 2002 nur knapp, Rot-Gr\u00fcn verlor insgesamt jedoch klar die Mehrheit, so dass es zu einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fe_Koalition\">Gro\u00dfen Koalition<\/a>&nbsp;unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands\">CDU<\/a>-F\u00fchrung kam. Mit 51 Sitzen bildeten die Gr\u00fcnen nunmehr neben&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freie_Demokratische_Partei\">FDP<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Linksfraktion\">Linksfraktion<\/a>&nbsp;die kleinste der drei Oppositionsfraktionen im Deutschen Bundestag.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Bremen_2007\">B\u00fcrgerschaftswahl in Bremen 2007<\/a>&nbsp;gelangten sie erstmals seit 2005 wieder in Regierungsverantwortung auf Landesebene. Nach der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_2008\">B\u00fcrgerschaftswahl in Hamburg 2008<\/a>&nbsp;kam es zur ersten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarz-gr%C3%BCne_Koalition\">schwarz-gr\u00fcnen Regierungskoalition<\/a>&nbsp;auf Landesebene (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senat_von_Beust_III\">Senat von Beust III<\/a>), die im November 2010 jedoch von den Gr\u00fcnen aufgel\u00f6st wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2009\">Bundestagswahl 2009<\/a>&nbsp;erreichte B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen trotz fehlender Machtoption mit 10,7&nbsp;% der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweitstimme\">Zweitstimmen<\/a>&nbsp;das beste Ergebnis ihrer Geschichte, dennoch stellten die Gr\u00fcnen erneut die kleinste der f\u00fcnf Fraktionen im Bundestag. Die beiden Spitzenkandidaten Renate K\u00fcnast und J\u00fcrgen Trittin wurden Fraktionsvorsitzende.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Bundestagswahl legten die Gr\u00fcnen bei fast allen Landtagswahlen sowie in Umfragen erheblich zu. Vor allem das Beharrungsverm\u00f6gen \u00fcber drei Jahrzehnte insbesondere in der Frage der Atomenergie f\u00fchrte dazu, dass die Gr\u00fcnen in Umfragen 2011 als die glaubw\u00fcrdigste Partei galten und diejenige, bei der die W\u00e4hler am besten w\u00fcssten, welche Positionen sie vertritt.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-178\">]<\/a><\/sup>\u00a0Dar\u00fcber hinaus best\u00e4rkten die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finanzkrise_ab_2007\">Finanzkrise ab 2007<\/a>\u00a0oder die Nuklearkatastrophe von Fukushima Zweifel an einer Politik des blo\u00dfen Weitermachens und verbesserten die Position der Gr\u00fcnen. In der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sonntagsfrage\">Sonntagsfrage<\/a>\u00a0erzielten die Gr\u00fcnen im Fr\u00fchjahr 2011 vorher nie erreichte Ergebnisse von bis zu 28\u00a0% und lagen teilweise bis zu f\u00fcnf Prozentpunkte vor der SPD.\u00a0Diese Werte hatten zur Folge, dass in der \u00d6ffentlichkeit erstmals \u00fcber einen gr\u00fcnen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanzlerkandidat\">Kanzlerkandidaten<\/a>\u00a0f\u00fcr die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2013\">Bundestagswahl 2013<\/a>\u00a0debattiert wurde.\u00a0Auch wurde B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen teilweise als neue\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volkspartei_(Deutschland)\">Volkspartei<\/a>\u00a0eingestuft, was gr\u00fcne Politiker jedoch von sich wiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2011\">Landtagswahl in Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>\u00a0im M\u00e4rz 2011 erzielten die Gr\u00fcnen mit 24,2\u00a0% der abgegebenen Stimmen ihr bis dahin bestes Ergebnis auf Landesebene \u00fcberhaupt. Nach dem Abschluss eines Koalitionsvertrages mit der hinter ihr liegenden SPD (23,1\u00a0%) wurde\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Winfried_Kretschmann\">Winfried Kretschmann<\/a>\u00a0der erste gr\u00fcne Ministerpr\u00e4sident Deutschlands. Koalitionen mit der SPD gingen die Gr\u00fcnen zwischen 2010 und 2013 zudem in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordrhein-Westfalen\">Nordrhein-Westfalen<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinland-Pfalz\">Rheinland-Pfalz<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a>\u00a0und in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a>\u00a0ein. Von 2009 bis 2012 bildeten CDU, FDP und Gr\u00fcne im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saarland\">Saarland<\/a>\u00a0die erste sogenannte\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jamaika-Koalition\">Jamaika-Koalition<\/a>. Seit der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Mecklenburg-Vorpommern_2011\">Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011<\/a>\u00a0waren die Gr\u00fcnen erstmals in allen 16 deutschen L\u00e4nderparlamenten vertreten, was jedoch mit der darauffolgenden\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Mecklenburg-Vorpommern_2016\">Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016<\/a>\u00a0wieder beendet war.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2013<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2013\">Bundestagswahl 2013<\/a>\u00a0bestimmte B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen als erste Partei ihre Spitzenkandidaten durch eine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urwahl\">Urwahl<\/a>. Bei der Wahl des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frauenquote\">quotierten<\/a>\u00a0Spitzenduos im Oktober 2012 setzten sich\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCrgen_Trittin\">J\u00fcrgen Trittin<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katrin_G%C3%B6ring-Eckardt\">Katrin G\u00f6ring-Eckardt<\/a>\u00a0gegen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Renate_K%C3%BCnast\">Renate K\u00fcnast<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Claudia_Roth\">Claudia Roth<\/a>\u00a0sowie elf Basisvertreter durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,7\u00a0%.\u00a0W\u00e4hrend Beobachter nach der Urwahl noch von einer m\u00f6glichen \u00d6ffnung zur Union ausgingen, wurde mit der Verabschiedung des Wahlprogramms im April 2013 ein deutlicher Linksruck der Partei und eine Positionierung klar links von der SPD konstatiert.\u00a0Im Juni 2013 wurde in einem weiteren Mitgliederentscheid dar\u00fcber abgestimmt, welche zehn Themen bei der Bundestagswahl ins Zentrum des Wahlkampfes gestellt werden sollten (Ergebnis siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#Aktuelle_Grundsatz-_und_Wahlprogramme\">Wahlprogramm<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Stark negativ beeinflusst wurde der Wahlkampf von einer im Mai 2013 begonnenen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/P%C3%A4dophilie-Debatte_(B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen)\">Debatte \u00fcber die Rolle p\u00e4dophiler Gruppen in der Partei<\/a>\u00a0sowie einer\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kontroverse_um_den_Veggietag\">Kontroverse um den im Wahlprogramm der Gr\u00fcnen erw\u00e4hnten Veggietag<\/a>. Der Parteivorstand reagierte auf die \u00f6ffentliche Diskussion, indem er den Politikwissenschaftler\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Walter_(Politikwissenschaftler)\">Franz Walter<\/a>\u00a0im Juni 2013 mit einer Studie zur P\u00e4dophilenbewegung beauftragte. Im November 2014 wurde diese Studie ver\u00f6ffentlicht.\u00a02015 beschloss der Bundesvorstand der Partei, an drei betroffene Missbrauchsopfer \u201eeine Zahlung in Anerkennung des ihnen zugef\u00fcgten schweren Leides\u201c als Entsch\u00e4digung zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013 verlor die Partei im Vergleich zur Bundestagswahl 2009 2,3 Prozentpunkte und erzielte 8,4\u00a0% der Stimmen. Damit wurde das Ziel einer Regierungsbildung mit der SPD verfehlt. Anschlie\u00dfend kam es zu einem personellen Umbruch an der Parteispitze.\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simone_Peter\">Simone Peter<\/a>\u00a0wurde neue Parteivorsitzende neben Cem \u00d6zdemir, den Fraktionsvorsitz \u00fcbernahmen Katrin G\u00f6ring-Eckardt und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Hofreiter\">Anton Hofreiter<\/a>, neuer politischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wurde\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michael_Kellner_(Politiker)\">Michael Kellner<\/a>. Auch strategisch richtete sich die Partei neu aus und definierte sich nicht mehr als nat\u00fcrlicher Koalitionspartner der SPD in einem linken Lager, sondern eher als \u201eScharnierpartei\u201c, die sowohl f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-rot-gr%C3%BCne_Koalition\">rot-gr\u00fcn-rote<\/a>\u00a0als auch f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarz-gr%C3%BCne_Koalition\">schwarz-gr\u00fcne Koalitionen<\/a>\u00a0grunds\u00e4tzlich offen ist. Ma\u00dfstab f\u00fcr Koalitionsentscheidungen sollte st\u00e4rker als bisher die Durchsetzung der eigenen umwelt- und energiepolitischen Inhalte sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig mit der Bundestagswahl fand die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Hessen_2013\">Landtagswahl in Hessen<\/a>&nbsp;statt, nach der die zweite Koalition zwischen CDU und Gr\u00fcnen gebildet wurde (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_Bouffier_II\">Kabinett Bouffier II<\/a>). Bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_2014\">Europawahl am 25. Mai 2014<\/a>&nbsp;erhielt B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen 10,7&nbsp;% der Stimmen und damit elf Sitze im&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europaparlament\">Europaparlament<\/a>. Mit diesem Ergebnis musste die Partei leichte Verluste von 1,4 Prozentpunkten gegen\u00fcber der Wahl von 2009 hinnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Landtagswahlen am 13. M\u00e4rz 2016 in Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zeigte sich ein differenziertes Bild: In Baden-W\u00fcrttemberg<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnis_90%2FDie_Gr%C3%BCnen#cite_note-189\">]<\/a><\/sup>\u00a0wurde die Partei erstmals bei einer Landtagswahl st\u00e4rkste Kraft und erreichte das Niveau einer\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volkspartei_(Parteityp)\">Volkspartei<\/a>, w\u00e4hrend sie in Rheinland-Pfalz\u00a0und Sachsen-Anhalt\u00a0Verluste erlitt. B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen ist in Rheinland-Pfalz aber weiter in der Regierung vertreten und in Sachsen-Anhalt neu in die Landesregierung eingetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 verhandelten die Gr\u00fcnen mit CDU und FDP erstmals \u00fcber eine Regierungskoalition auf Bundesebene; die Gespr\u00e4che scheiterten jedoch an der FDP. Seit dem Januar 2018 fungieren mit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Habeck\">Robert Habeck<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Annalena_Baerbock\">Annalena Baerbock<\/a>\u00a0zwei Realos als Bundesvorsitzende. Bei der Europawahl 2019 erzielten die Gr\u00fcnen mit 20,5\u00a0% ein Rekordergebnis und wurden nach der Union zweitst\u00e4rkste Kraft.\u00a0Als Kanzlerkandidatin f\u00fcr die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundestagswahl_2021\">Bundestagswahl 2021<\/a>\u00a0wurde Annalena Baerbock nominiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europawahl_in_Deutschland_2024\">Europawahl 2024<\/a>\u00a0verlor die Partei deutlich an Zustimmung, erreichte nur noch 11,9\u00a0% und wurde hinter Union, AfD und SPD viertst\u00e4rkste Kraft in Deutschland. Auch bei den drei im September 2024 stattgefundenen Landtagswahlen in Ostdeutschland erlitt die Partei Stimmenverluste; bei den Wahlen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2024\">in Th\u00fcringen<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Brandenburg_2024\">in Brandenburg<\/a>\u00a0verpasste sie gar den Wiedereinzug in die Landtage,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landtagswahl_in_Sachsen_2024\">mit Sachsen<\/a>\u00a0gelang ihr das knapp. Aufgrund der Ergebnisse k\u00fcndigte der gesamte\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesvorstand_von_B%C3%BCndnis_90\/Die_Gr%C3%BCnen\">Bundesvorstand<\/a>\u00a0seinen R\u00fccktritt zum Bundesparteitag im November 2024 an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist 07.15 Uhr und nach gestern mehr als 21.000 erreichten Schritten, bin ich wieder im alten Rhythmus. 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